Walter Laué

Walter Laué (auch Walther Laué) wurde 1863 oder 1864 geboren. Die französische Familie war zur Zeit der Hugenottenkriege in die Schweiz geflüchtet, ein Teil liess sich später in Deutschland nieder. Sein Vater war Bahnhofinspektor in Köln.

Laué verbrachte seine Jugend bei Verwandten in Wildegg und besuchte die Kantonsschule in Aarau. Dort lernte er Frank Wedekind kennen. 1881 zog die Familie nach Köln. Nach einem Jura-Studium trat er in den preussischen Verwaltungsdienst und wurde dann Beigeordneter Bürgermeister zuerst in Bonn, dann in Köln.

Laué war am Verlag von Katl Henckell beteiligt.

Veröffentlichungen

  • Verse, Köln 1895.
  • Lieder aus dem Jura, 1910.

Artikel

  • “An der Teufelsbrücke”, in: Aarauer Neujahrsblätter, 1930, S. 24. Online

Literatur

M. Schmidt, “Walther Laue”, in: Mitteilungen der aargauischen Naturforschenden Gesellschaft, 21. Heft, 1943, S. LXX-LXXI. Online