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Böcklin-Gedenkfeier

Der 1. Literarische Abend des Lesezirkels Hottingen im Grossen Tonhallesaal in Zürich ist der Erinnerung an Arnold Böcklin gewidmet. Die Würdigung nahm der Kunsthistoriker Heinrich Wölfflin vor. Umrahmt wurde die Feier von musikalischen Darbietungen des Tonhalleorchesters. Am Schluss wurden Böcklin-Lieder von Karl Henckell rezitiert und durch Böcklins Bilder angeregte Metamorphosen des Komponisten Hans Huber vorgetragen. Quelle: Hans Holenweg, “‘Der grösste deutsche Maler der Gegenwart’. Vor hundert Jahren starb Arnold Böcklin”, in: Neue Zürcher Zeitung, 13./14. Januar 2001, Nr. 10, S. 85. Online

“Ein kleines Curriculum”

In der Zeitschrift Die Rheinlande erscheint “Ein kleines Curriculum” von Karl Henckell, ein Text über den Autor von W. Sch. und die vier Gedichte “Anders”, “Ruhe, meine Seele!”, das Richard Strauss vertonte, “Träumer” und “Belvoir” aus dem Sammelband Gedichte. Dieser umfasse, wird bemerkt, “die von ‘überflüssigem Kram’ gereinigte ‘lyrische Habe’ aller früheren Lyrikbücher Henckells”. Zu den Illustrationen von Fidus wird geurteilt: “Die Zeichnungen des bekannten Künstlers sind zum Teil von größtem Reiz, haben aber dadurch gelitten, daß er dem Buchdruck seinen feinen Strich opferte und großzügig wurde, was seiner Natur augenscheinlich zuwider ist.” Die Rheinlande, Juli 1901, S. 31-32 und S. 34. Online

Aufruf für Detlef von Liliencron

Karl Henckell unterstützt einen Aufruf von Kantonsschülern in Aarau “für den in Altona lebenden und nicht mit Glücksgütern gesegneten alternden Dichter Detlef von Liliencron”. Quelle: Zürcher Wochen-Chronik, 3. Jahrg., 13. April 1901, Nr. 15, S. 116 (Online).

Umzug nach Rüschlikon

Karl Henckell zieht nach Rüschlikon bei Zürich, wo er an der Seestrasse 290 wohnt. Gleichzeitig verlegt der Verlag Katl Henckell & Cie. den Geschäftssitz dorthin. Der Hesellschafte August Schuster.

Goethebund

Karl Henckell und Frank Wedekind werden Mitglieder des in München gegründeten Goethebunds zum Schutze freier Kunst und Wissenschaft mit dem Zweck, “die Freiheit der Kunst und der Wissenschaft im Deutschen Reich gegen Angriffe jeder Art zu schützen”. Quelle: Georg Hirt, “Der Goethebund”, in: Das Buch von der Lex Heinze. Ein Kulturdokument aus dem Anfange des zwanzigsten Jahrhunderts, hrsg. von Otto Falckenberg, Commissionsverlag von L. Staackmann, Leipzig 1900, S. 63-66. Online

Heiratsmappe

Anlässlich der Heirat von Fidus und Elsa Knoll stellt Otto Grautoff eine Mappe mit 46 Blättern zusammen, darunter Beiträge von Karl Henckell, Thomas Mann und Rainer Maria Rilke.

“Nach dem Kriege”

In der Zeitschrift Der Friede erscheint das Gedicht Nach dem Kriege in der Übersetzung von Karl Henckell (5. Jahrg., 5. August 1898, Nr. 15, S. 1, Online).

Komponisten-Postkarten

Im Verlag von Karl Henckell erscheinen 12 Komponisten-Postkarten mit Rahmenzeichnungen von Fidus an (Beethoven, Mozart, Weber, Wagner, Chopin, Rossini, Flotow, Schubert, Kreutzer, Brahms, Lortzing, Mendelssohn-Bartholdy). Henckell hinterlegt die Karten als geistiges Eigentum mit dem Erscheinungsdatum 6. April 1898 (Schweizerisches Handelsamtsblatt, 16 . Jahrg., 12. Juli 1898, Nr. 202, S. 851, Nr. 840, Online).