Archiv

Aufruf für Detlef von Liliencron

Karl Henckell unterstützt einen Aufruf von Kantonsschülern in Aarau “für den in Altona lebenden und nicht mit Glücksgütern gesegneten alternden Dichter Detlef von Liliencron”. Quelle: Zürcher Wochen-Chronik, 3. Jahrg., 13. April 1901, Nr. 15, S. 116 (Online).

Umzug nach Rüschlikon

Karl Henckell zieht nach Rüschlikon bei Zürich, wo er an der Seestrasse 290 wohnt. Gleichzeitig verlegt der Verlag Katl Henckell & Cie. den Geschäftssitz dorthin. Der Hesellschafte August Schuster.

Goethebund

Karl Henckell und Frank Wedekind werden Mitglieder des in München gegründeten Goethebunds zum Schutze freier Kunst und Wissenschaft mit dem Zweck, “die Freiheit der Kunst und der Wissenschaft im Deutschen Reich gegen Angriffe jeder Art zu schützen”. Quelle: Georg Hirt, “Der Goethebund”, in: Das Buch von der Lex Heinze. Ein Kulturdokument aus dem Anfange des zwanzigsten Jahrhunderts, hrsg. von Otto Falckenberg, Commissionsverlag von L. Staackmann, Leipzig 1900, S. 63-66. Online

Heiratsmappe

Anlässlich der Heirat von Fidus und Elsa Knoll stellt Otto Grautoff eine Mappe mit 46 Blättern zusammen, darunter Beiträge von Karl Henckell, Thomas Mann und Rainer Maria Rilke.

“Nach dem Kriege”

In der Zeitschrift Der Friede erscheint das Gedicht Nach dem Kriege in der Übersetzung von Karl Henckell (5. Jahrg., 5. August 1898, Nr. 15, S. 1, Online).

Komponisten-Postkarten

Im Verlag von Karl Henckell erscheinen 12 Komponisten-Postkarten mit Rahmenzeichnungen von Fidus an (Beethoven, Mozart, Weber, Wagner, Chopin, Rossini, Flotow, Schubert, Kreutzer, Brahms, Lortzing, Mendelssohn-Bartholdy). Henckell hinterlegt die Karten als geistiges Eigentum mit dem Erscheinungsdatum 6. April 1898 (Schweizerisches Handelsamtsblatt, 16 . Jahrg., 12. Juli 1898, Nr. 202, S. 851, Nr. 840, Online).

Dichter-Postkarten

Im Verlag von Karl Henckell erscheinen 12 Postkarten mit Porträts und Versen von Dichtern (Gottfried Keller u. a.). Die Rahmen der Porträts stammen von Fidus. Henckell hinterlegt die Karten als geistiges Eigentum mit dem Erscheinungsdatum 30. Dezember 1897 (Schweizerisches Handelsamtsblatt, 16 . Jahrg., 13. April 1898, Nr. 115, S. 474, Nr. 823, Online).

“Arnold Böcklin gewidmet”

Aus Anlass des 70. Geburtags von Arnold Böcklin am 16. Oktober 1897 veröffentlicht Karl Henckell in seinem Verlag eine Sammlung von Gedichten unter dem Titel Arnold Böcklin gewidmet von Karl Henckell.

“Fünf Lieder für eine Singstimme”

Fünf Lieder für eine Singstimme mit Klavierbegleitung, op. 32, von Richard Strauss erscheinen. Die Texte der Lieder Nr. 1 Ich trage meine Minne, Nr. 3 Liebeshymnus und Nr. 4 O süsser Mai stammen von Karl Henckell. Online