Fidus

Fidus wurde am 8. Dezember 1864 in Lübeck als Reinhold Karl Johann Hugo Höppener geboren. Sein Vater Julius Höppener ist Konditor, seine Mutter Camilla, geb. Stender, die Tochter eines Handschuhmachers. Er hat einen älteren Bruder und eine jüngere Schwester.

Am 30. April 1887 tritt er in die Akademie der bildenden Künste in München ein. Im Sommer wird er Schüler und Mitarbeiter des Künstlers Karl Wilhelm Diefenbach in dessen Lebensgemeinschaft im Steinbruch Höllriegelskreuth bei München. Diefenbach gibt ihm den Namen Fidus, der Getreue.

Nachdem Fidus 1889 mit Wilhelm Hübbe-Schleiden Bekanntschaft gemacht hat, kommt es zum Bruch mit Diefenbach. Er kehr an die Akademie nach München zurück. 1891 beginnt Hübbe-Schleiden in seiner Zeitschrift Sphinx Illustrationen von Fidus zu veröffentlichen. Anfang des Jahres 1993 übersiedelt Fidus nach Berlin. Ende des Jahres lernt er die Lehrerin und Schriftstellerin Amalie Reich kennen, mit der er in "ideal-freier Ehe" zusammenlebt.

1943 verlieh Adolf Hitler Fidus zum 75. Geburtstag den Titel Professor h. c. und gab ihm damit verbunden einen kleinen Ehrensold.

Fidus starb am 23. Februar 1948 in Woltersdorf.

  1. 00393 Hugo Höppener, Matrikelbuch 1884-1920.

Letzte Änderung: 31. Juli 2018.