Aus dem hellem Wolkenmeer…

Aus dem hellen Wolkenmeer…

Aus dem hellen Wotkenmeer
Taucht die Silberbrigg daher;
Ueber Hügel, Schlucht und Thal
Sinkt und blinkt ihr bleicher Strahl,
Spielt mit kaltem Zauberschein
Durch den weißen Winterhain…
Ueberläuft mich fröstelnd Graun,
Diesen starren Glanz zu schaun.
Der ich Glück und Lust verschrieb,
Friddy hat mich nimmer lieb,
Spielt mit eisigem Zauberschein
In mein kochend Herz hinein.

Amselrufe. Neue Strophen, Zürich 1888. S. 142. Online