Denk’ ich daran…

Denk’ ich daran…

Denk’ ich daran, was all das soll,
Dies Dasein trüb und jammervoll,
Rauscht durch die Seele mir ein dunkler Groll.
Des Goldes Macht,
Die ganze Niedertracht
Hat mir des Abscheu’s müde Glut entfacht.
An seines Edelwildes Qualen weidet
Der Schlächter sich, wie’s röchelt und verscheidet —
Mir ist die Welt mit ihrer Lust verleidet.

Amselrufe. Neue Strophen, Zürich 1888. S. 55. Online
Amselrufe, Zürich 1890, S. 50. Online