Laß ab!

Laß ab!

In meinem Leibe,
Wie brennt das Blut!
Zu meinem Herzen,
wie frißt die Gluth!

Du find’st se nimmer,
Die du erträumt,
Wilder und schlimmer
Dein Sehnen schäumt.

Du armer Jäger,
Laß ab, laß ab!
Gräbst sonst Dir selber
Dein junges Grab.

Die Gnade schenkt es,
Die Müh ist hohl‚
Der Ew’ge lenkt es —
Oh, lenkt’ er’s wohl!

Poetisches Skizzenbuch, Minden i. Westf. 1885, S. 18.