Leopold Jacoby kommt nach Zürich

Der Arzt und Dichter Leopold Jacoby übersiedelt nach Zürich.

Jacoby kam 1840 in Lauenburg zur Welt. Er besuchte das Gymnasium in Danzig, studierte in Berlin Literatur und Naturwissenschaften, war Parlamentsberichterstatter, studierte dann in Marburg Medizin und war frewilliger Assistenzarzt im deutsch-französischen Krieg. Danach war er wieder als Korrespondent tätig, ging 1877 an die zoologische Station in Triest und 1882 in die USA, wo er in Cambridge Unterricht erteilte.

Nach seiner Rückkehr nach Europa, liess es sich in Mailand nieder, wo er Privastunden gab und an der R, academica scientifico-letteraria Vorlesungen hielt. Nach einem Schlaganfall musste er seine Stellung aufgeben und übersiedelte nach Zürich.

Veröffentlichungen

  • Das Lustspiel, H. E. Oliven, Berlin 1870.
  • Weinphantasieen, Berlin 1870 [?]. Online: Weinphantasieen (2. Aufl., 1870).
  • Es werde Licht. Poesien. Online: Es werde Licht (2. Auflage, H. E. Oliven, Berlin 1873) und Es werde Licht (2. Auflage, H. E. Oliven, Berlin 1873).
  • Der Fischfang in der Lagune von Comachio nebst einer Darstellung der Aalfrage, Verlag von August Hirschwald, Berlin 1880.
  • Ein Auslug nach Comachio, Triest 1881.
  • Ueber die Nachahmung von Naturstimmen in der deutschen Poësie, Carl Winter, Heidelberg 1881.
  • Die Idee der Entwickelung. Eine sozial-philosophische Darstellung, Zürich 1874. Online: Die Idee der Entwickelung (2. Auflage, Verlagsmagazin (J. Schabelitz), Zürich 1886).
  • Cunita, ein Gedicht aus Indien, Verlag von J. F. Richer, Hamburg 1885.
  • Die deutsche Makame, Verlag von J. F. Richer, Hamburg 1886.
  • Erinnerungen und Gedichte, Berlin 1959. Ausgewählt von Manfred Häckel.

Deutsche Lieder aus Italien, München 1892.
Cunita

Links

  • Leopold Jacoby, Eintrag in der deutschsprachigen Wikipedia.
  • Leopold Jacoby, Eintrag von Ernst Gottfried Lowenthal in Neue Deutsche Biographie.