Schwül

Schwül

Das Leben schwankt durch Nebelgrau
Mit Flügeln müd und bleiern…
Wohin ich hellen Auges schau,
Nur Spuk von Dunst und Schleiern.

O bräche, bräche doch einmal –
Sonst wird mein Blick noch blöde –
Ein wilder Blitz, ein heiliger Strahl
Durch diese Grabesöde!

Gesammelte Werke. 2. Band, Buch des Kampfes, München 1921, S. 48.