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Anascretismus

Anascretismus Niemals verachtet’ ich seine Küche, Niemals die köstlichen Wohlgerüche. Lieb’ ich doch gute Cigaretten, Auserles’ne Behaglichkeit, Vornehm geschmackvolle Toiletten Und edlen Luxus zu jeder Zeit. Ich liebe kein Ideal-Gestelle Von theoretischer Dürre. Ich liebe schwellende Biberfelle Und Veilchen und heidnische Myrrhe Ein stimmungwebendes Dämmergemach In rot verschleiertem Lichte, Musik von Schumann, Chopin, ach, Der teuren Freundin Schelmengelach Und geniale Gedichte. Zwischenspiel, Zürich 1894, S. 19. Online