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Giordano Bruno

Giordano Bruno Giordano Bruno Verrà giorno, nel quale effetuallmente potrò dire: “Sorgerò e vincerò.« G. Bruno “Giordano Bruno!” schrie ich Und war erwacht. Prasselnd barst die Luft, In Flammen stand die Kammer, Blitzdurchleuchtet. Vom Nachttisch blendend Schien mir das jugendschöne Bild Des Märtyrers in’s Auge, Wehmüthig spöttisch lächelnd. In kühnen Ringeln fielen Um sein Haupt die Locken, Sinnlich keck Und übermüthig blühte Der kleine Schnurrbart, Bloß lag der freie Hals, Und um den breiten Busen Voll bauschte sich des Gewandes Wölbung. Glutlodernd wieder, Von wirklichen Blitzen entzündet, Empordräute mein Traumgräul. Auf gräßlichem Scheiterhaufen Der qualmumwölkte Herrliche Held und Herrscher der Welt hing. Die bösen Idioten, Verkappte Masken In langen, weißen, Schleppenden Laken Tanzten wie Orang-Utangs Kreischende Kreise, Und die gefräßigste Bestie Hüpfte mit dem heiligen · Marterholze des Herren Jesu, Geil von Haß, Zu dem fast verreckten Verbrecherfürsten, Heulte: “Du Schwein! du Esel!” Blutig schlug ihn das himmlische Heilskreuz. Da kehrte voll Ekel Sterbend sein Haupt zur Seite Der Gute, Große, Todesverachtend Verschied er. Ihm war, Wie wenn er tauche in den blauen Golf Der …